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Rettet die Bienen!
Petition für den Schutz der Artenvielfalt

#GIVEBEESACHANCE - Auf unseren Wiesen und Feldern wird es immer stiller: Bienen, Vögel, Schmetterlinge & Co finden dort oft keine Lebensgrundlagen mehr. Oder sie finden erst gar keine Wiesen und Felder, weil die Bodenversiegelung bei uns in der Steiermark und in Österreich rasant voranschreitet. Stoppen wir dieses gigantische Insektensterben und schützen wir Artenvielfalt, Böden und Ökosystem!

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Unsere Initiative

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Sandra Krautwaschl

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Judith Schwentner

Insekten sind Pflanzenbestäuber, Schädlingsbekämpfer, sie tragen zur Bodenfruchtbarkeit bei und sind Futter für andere Tiere. Immer weniger intakte Böden und naturbelassene Flächen führen dazu, dass Insekten zurückgedrängt, die Vielfalt immer stärker verringert wird und gefährden so unser Ökosystem und unsere Lebensgrundlagen. Stoppen wir das Sterben von Biene, Vogel, Schmetterling & Co! Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner dieser Petition fordern von der steirischen Landesregierung, von der Bundesregierung und von der EU-Kommission die Umsetzung eines umfassenden Maßnahmenprogrammes für Artenvielfalt und Insektenschutz. Schwerpunkte sollen dabei eine schrittweise Verringerung des Pestizideinsatzes und ein Verbot von Bienengiften sein.

Darüber hinaus fordern wir europaweite Extensivierung der Landwirtschaft, massive Verringerung der Flächenversiegelung, massive Verringerung der Lichtverschmutzung und Förderung von Wildbestäubern sowie ein Vorbildprogramm von Land und Gemeinden beim Insektenschutz und Bewusstseinsbildungskampagnen in Schulen und der breiten Öffentlichkeit.

Sie wollen uns aktiv unterstützen? Schreiben Sie an sandra.krautwaschl@gruene.at.

Forderungen im Detail

Insekten sind Pflanzenbestäuber, Schädlingsbekämpfer, tragen zur Bodenfruchtbarkeit bei und sind Futter für andere Tiere. Immer weniger intakte Böden und naturbelassene Flächen führen dazu, dass Insekten zurückgedrängt, die Vielfalt immer stärker verringert wird und gefährden so unser Ökosystem und unsere Lebensgrundlagen. Stoppen wir das Sterben von Biene, Vogel, Schmetterling & Co!

Die Unterzeichner und Unterszeichnerinnen dieser Petition fordern von Landesregierung, Bundesregierung und EU-Kommission die Umsetzung eines umfassenden Maßnahmenprogrammes für Artenvielfalt und Insektenschutz. Schwerpunkte sollen dabei eine schrittweise Verringerung des Pestizideinsatzes und ein Verbot von Bienengiften sein.

Darüber hinaus fordern wir europaweite Extensivierung der Landwirtschaft, massive Verringerung der Flächenversiegelung, massive Verringerung der Lichtverschmutzung, Förderung von Wildbestäubern, Gewässerschutz und ein Aktionsprogramm für den Naturschutz sowie ein Vorbildprogramm von Land und Gemeinden beim Insektenschutz und Bewusstseinsbildungskampagnen in Schulen und der breiten Öffentlichkeit.

1. Schrittweise Verringerung des Pestizideinsatzes
Durch veränderte Zulassungsverfahren und einem Verbot von Bienengiften.

2. Europaweite Extensivierung der Landwirtschaft
Durch stärkere Kopplung der EU-Agrarsubventionen an ökologische Leistungen, durch verstärkte Förderung von Brachflächen sowie Biologischer Landwirtschaft, durch Abstimmung von Pflegemaßnahmen auf die Lebensraumansprüche von Zielarten – wie zum Beispiel ausgewählte Wildbienen- und Schmetterlingsarten – durch Förderung extensiver, insektenverträglicher Wirtschaftsweisen, durch eine geförderte Wiedererrichtung von Ökoinseln und die verstärkte Schaffung von Biotopverbünden.

3. Sorgsamer Umgang mit den Flächenreserven
Verminderung des Flächenverbrauchs auf maximal 2,5 ha/Tag in Österreich durch Verankerung landwirtschaftlicher Vorrangflächen, Vorschreibung von Ausgleichsflächen bzw. -maßnahmen, Nutzung von Industrie- und Gewerbebrachen für Betriebsansiedelungen bzw. für Dachbegrünung und Stellflächenrückbau, Errichtung einer bundesweiten Leerstandsdatenbank. Die Verlagerung der Flächenwidmungskompetenz auf eine übergeordnete Ebene und die Einhebung und faire Rückverteilung der Kommunalsteuer durch das Land soll geprüft werden.

4. Erhöhung der Artenvielfalt des Grünlands
Die Bewirtschaftung muss insektenfreundlicher werden, z.B. durch Belassen unbewirtschafteter Restflächen (Ziel 10 %), keine Förderung von Intensivwiesen, Verminderung des Stickstoffeintrags.

5. Verstärkte Bildung über Artenvielfalt
Sowohl an allen Schulen als auch für Landwirt/innen muss die Ausbildung über Funktion und Bedeutung der Artenvielfalt und Handlungsmöglichkeiten intensiviert werden, starke Öffentlichkeitsarbeit von Land und Bund über Artenvielfalt, Bodenschutz und die Macht des bewussten Konsums.

6. Mehr Natur im öffentlichen Raum
Öffentliche Grünflächen sollen insektenfreundlicher gestaltet und gepflegt werden: Mehr heimische Blühpflanzen in der Stadt. Massiver Ausbau der bienenfreundlichen Gemeinden, Vorbildprogramm auf Landesflächen.

7. Verbesserung des Pflegemanagements für Straßen- und Wegböschungen
Räumlich und zeitlich abgestimmte Pflege mit dem Ziel, die Blütenvielfalt für Insekten zu erhöhen. Umsetzung eines Vorbildprogrammes des Landes.

8. Weniger Lichtverschmutzung
Straßenleuchten sind auf LED umzurüsten, die Farbtemperatur sollte unter 3.000 Kelvin liegen und wenig Blauanteil aufweisen, vollständige Umsetzung der Initiative gegen Lichtverschmutzung des Landes in allen Bereichen.

9. Förderung von Wildbestäubern
Wildbestäuber sollen durch gezielte Pflegeprogramme gefördert werden, sowie durch Verbesserung der Nahrungsgrundlagen und des Nistplatzangebotes. Wildbienen sollen einen höheren Schutzstatus erhalten und in die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie der EU aufgenommen werden.

10. Schutz der Gewässer
In der Steiermark befinden sich (laut einem aktuellen Rechnungshofbericht) nur 34 % aller Fließgewässer in einem guten ökologischen Zustand. Für die Artenvielfalt sind unsere Gewässer von großer ökologischer Bedeutung, aber auch zur Sicherung unseres Trinkwassers und zur Bewältigung von Hochwassergefahren. Es müssen ausreichend Budgetmittel für die nötigen ökologischen Sanierungsmaßnahmen zur Verfügung gestellt und auch der rechtliche Rahmen dafür geschaffen werden.

11. Aktionsprogramm zur Stärkung der biologischen Vielfalt
Wir brauchen eine bessere Umsetzung und Finanzierung des Naturschutzes. Die bisherigen Maßnahmen reichen bei weitem nicht aus, um den Verlust der Artenvielfalt zu stoppen.

12. Öffentlichkeitsarbeit
Verstärkte Öffentlichkeitsarbeit über Sinn und Funktion von insektenfreundlichen Privatgärten, Schaffung insektenfreundlicher Schulgärten. Jährlicher Statusbericht der Landesregierung, in dem die Öffentlichkeit über die Entwicklung von Artenvielfalt und Flächenverbrauch informiert wird.

MIT DABEI

Johannes Gepp

Präsident Naturschutzbund Steiermark

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Pia Hierzegger

Schauspielerin, Regisseurin und Autorin

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Angelika Ertl

Gärtnerin

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Sebastian Bohrn Mena

Geschäftsführer Tierschutzvolksbegehren

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Peter Iwaniewicz

Biologe und Wissenschaftsjournalist

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Kontakt

Sandra Krautwaschl
Landtagsklub der Grünen Steiermark / Die Grünen Steiermark

Kaiser-Franz-Josef-Kai 70/1
8010 Graz

Tel.: 0316 / 877 4484
sandra.krautwaschl@gruene.at

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